| Energiegeladener
Punkrock mit ´nem Arsch voll Wut im Bauch.
Der Silberling ist äußerst vielseitig und die Jungs
zeigen Mut, auch mal ein wenig mehr zu machen als die üblichen
drei Akkorde runterzuschrammeln. Aber keine Angst, knüppeln
können die Jungs natürlich.
Ordentlich
Feuer im Arsch müssen die Jungs von Totally Sunburned
haben, um so eine Platte einzuspielen.
Eingehende Melodien, kraftvolle Rhiffs und ´n ganzer
Sack voll Refrains zum mitgrölen.
Man bedient sich nicht nur der üblichen drei Akkorde
sondern scheut nicht, auch über den musikalischen Punkrocktellerrand
zu blinzeln.
Also endlich mal wieder eine Berliner Band, die sich anschickt,
über die kleinen Hauptstadtclubs hinaus für Aufsehen
zu sorgen...
Auch
textlich hat die Scheibe ´ne Menge zu bieten. Man positioniert
sich eindeutig, ohne dumpfe Parolen zu dreschen. In Songs
wie „now or ever“, werden so einige junge und
ältere Damen dahinschmelzen. Trotzdem hat die Platte
eine unglaubliche Power.
Die Jungs der „Basement Recording Station“ haben
hier soundtechnisch wirklich leckere Arbeit geleistet.
Der „Hit“ auf der Single „Punkrock Radio“,
welche schon einige großartige Kritiken eingeheimst
hat, wurde noch einmal neu eingespielt und ist sicher einer
der Glanzpunkte auf der Platte.
Die
Krönung vons janze dann aber der letzte Song „Home“.
Ein Tribute to Johnny Cash. Wirkt überraschenderweise
gar nicht deplaziert, sonder zeigt ein weiteres mal die Vielseitigkeit
dieser Band.
Völlig
frei von äußeren Einflüssen sind auch Totally
Sunburned sicher nicht. Man bedient sich gern immer wieder
funktionierender Rhiffs und Läufe, doch auch das schadet
dem Gesamteindruck überhaupt nicht, sondern dokumentiert
nur, dass sie trotz vieler eigener Ideen ihre Herkunft nicht
vergessen.
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