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Ein Schotte wäre schockiert, würde er uns hören", lacht Brandan. Corvus Corax (Latein für Kolkrabe) machten sich einen Namen, indem sie ihre mittelalterlichen Weisen in einem Höllentempo bliesen, vom holden Minnesang blieb da kaum was übrig. Die Vorlagen der Lieder sind allesamt Originale, die sie aus der Tiefe der Archive ans Licht holten. Aus welchen Quellen sie stammen, bleibt Berufsgeheimnis. Was am Ende zählt, ist ihr Sound, und der ist so temperamentvoll, daß zu ihren Konzerten auch jede Menge Rocker, Metaller und Gothic-Leute streben.
Mit ihrer neuen CD VIATOR geht die Crew vom Prenzlauer Berg wieder neue Wege, statt noch mehr Gas zu geben, tritt sie auf die Bremse und integriert Elemente aus Trip Hop und New Age in ihren Mittelaltersound.
"Dabei haben wir keine elektronischen Instrumente eingesetzt, das werden wir live beweisen", verspricht er. [Musikmagazin]
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